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FINTA*

Die Abkürzung FINTA* ist ein Sammelbegriff für alle Frauen, inter, nicht-binären, trans und agender Menschen, wobei das “*” Platz für andere (nicht cis-männliche) Selbstdefinitionen lässt. Die Abkürzung wird oft im Zusammenhang mit der Stärkung der Rechte von FINTA*-Aktivist*innen innerhalb der Bewegung verwendet.

Fridays for Future

Fridays for Future, ist eine globale Schüler- und Studierendenbewegung, die sich für den Klimaschutz einsetzt. Nach dem Vorbild der Initiatorin Greta Thunberg, auf das sich die meisten Klimaaktivist*innen berufen, gehen Schülerinnen und Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen und protestieren. Der Protest findet weltweit statt und wird von Schüler*innen und Studierenden organisiert.

In Braunschweig gehen seit Februar 2019 Schüler*innen und Studierende im Sinne von Fridays for Future auf die Straße.

Klimakrise

Die menschengemachte Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für die Umwelt und gefährdet unsere Lebensgrundlage sowie die vieler anderer Arten. Die Ursachen der Klimakrise sind der hohe Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen sowie die weltweite Zerstörung von Ökosystemen durch den Menschen, die zu einem globalen Temperaturanstieg führen. Um der Bedrohlichkeit dieses Zustands Ausdruck zu verleihen, sprechen wir von der Klimakrise anstelle eines Klimawandels.

MAPA

MAPA ist die Abkürzung für „Most Affected People and Areas. Auf deutsch heißt das „am meisten von der Klimakrise betroffene Menschen und Regionen.  Sie haben in ihrem Handeln am wenigsten zur Klimakrise beigetragen, bekommen allerdings die meisten Folgen zu spüren.

Diese Ungerechtigkeit ist der Grund, warum wir im Kampf gegen die Klimakrise oft von „Climate Justice“ also „Klimagerechtigkeit“ sprechen.

Plenum

Ist die Zusammenkunft aller an Fridays for Future Interessierten. Das Plenum gilt als das zentrale Entscheidungsorgan, da wir hier gemeinsam und basisdemokratisch Entscheidungen treffen.

Auch alle Ausarbeitungen, die in den Arbeitskreisen vorgenommen werden, müssen im Plenum vorgstellt und begründet werden. Sie werden durch das Plenum in einer Beschlussform legitimiert.

Wir haben zwei Arten des Plenums. Auf der einen Seite das Plenum jeder einzelnen Gruppe von Braunschweig for Future und auf der anderen Seite das Vollplenum, welches unregelmßig nach Bedarf einberufen wird.

Scientists for Future

Scientists for Future ist ein Zusammenschluss aus Wissenschaftler*innen, die die Belange der Bewegung Fridays for Future unterstützen. Am 12. März 2019 haben die Scientists eine Stellungnahme herausgegeben, die von über 26.800 Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterzeichnet wurde. Eine internationale Version der Stellungnahme steht derzeit weiterhin für Unterschriften offen. In der Stellungnahme bestätigen die Wissenschaftler*innen die Existenz der Klimakrise. Darüber hinaus betonen sie die Verantwortung der Politik, der Klimakrise mit effektiven Maßnahmen zu begegnen und bereits vorhandene, mögliche Lösungen in die Anwendung zu bringen.

Auch in Braunschweig existiert eine regionale Gruppe der Scientists for Future. Diese waren unter anderem unterstützend an der Entwicklung des Forderungspapiers unserer Ortsgruppe beteiligt. Interessierte können den Scientists aus Braunschweig über den Eintrag in eine Mailingliste beitreten.

Students for Future (TU Braunschweig)

Students for Future (TU Braunschweig), ist ein loser Zusammenschluss von Student*innen der Technischen Universität Braunschweig. Die Intiative hat sich zum Ziel gemacht, die Hochschulpolitik nachhaltig in ihrem Sinne mitzugestalten und die Sensibilisierung für die Klimakrise zu schaffen.

Geschichte

 

Vollversammlung

Ein großer Erfolg war, die erste beschlussfähige Vollversammlung seit 8 Jahren, welche die 7 Forderungen von Students for Future Braunschweig am 11.07.2019 beschlossen hat.

 

Vielfalt

Fridays for Future ist eine Bewegung, die von vielen verschiedenen Menschen getragen wird. Wir freuen uns über jede Person, die unser Anliegen unterstützt und lehnen jede Art der Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Religionszugehörigkeit, Geschlecht und sexueller Orientierung ab.