Über uns

„Wir sind hier! Wir sind laut! Weil ihr uns die Zukunft klaut!“

Auch in Braunschweig sind wir seit Februar 2019 laut und gehen für mehr Klima- und Umweltschutz auf die Straße. Als Ortsgruppe Fridays for Future Braunschweig stellen wir uns hinter die Ziele der internationalen Bewegung Fridays for Future und die Ziele der Bundesebene von FFF. Wir fordern daher ein Nettonull an CO²-Emmissionen bis zum Jahr 2035, den Kohleausstieg bis 2030 und insbesondere die Einhaltung des 1,5°C Ziels. Das sind hoch gesteckte Ziele, doch wenn wir jetzt nichts tun und wenn die Politik ihrer Verantwortung nicht nachkommt, wird das schwerwiegende Folgen haben, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für uns Menschen.

UNSERE ARBEIT

Hauptsächlich organisieren wir als Ortgruppe Braunschweig die Klimademos hier in der Stadt. Bei unserer größten Demo am 20. September 2019 sind in Braunschweig über 7.000 Menschen im Namen von Fridays for Future auf die Straße gegangen. Auch bei der internationalen Großdemonstration in Aachen am 21. Juni 2019 waren wir mit 100 Braunschweiger Schüler*innen und Studierenden vor Ort.

Wir arbeiten eng mit Braunschweiger Umweltverbänden und -Initiativen zusammen und sind mit den Braunschweiger Gruppen der Students for Future, der Parents for Future und der Scientists for Future vernetzt. Auf Landes- und Bundesebene stehen wir in engem Kontakt zu anderen deutschen Ortsgruppen von FFF.

Gemeinsam haben wir als Ortgruppe ein Forderungspapier entwickelt, welches Visionen enthält, wie Braunschweig in Zukunft nachhaltiger und klimafreundlich gestaltet werden kann. Wir schlagen darin außerdem Beispiele für konkrete Maßnahmen vor, um diese Ziele zu erreichen. Das Forderungspapier haben wir Anfang Mai an den Braunschweiger Oberbürgermeister Ulrich Markurth überreicht und seitdem Gespräche mit den Ratsfraktionen des Rats der Stadt Braunschweig geführt. Auch die jeweiligen Gruppen der Students for Future entwickelten Forderungen für ihre Hochschulen. In Vollversammlungen an der Technischen Universität und an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig wurden die ausgearbeiteten Forderungen durch die Studierendenschaft legitimiert und im Folgenden an deren Hochschulleitungen übergeben. Die Gespräche mit dem Stadtrat und den jeweiligen Hochschulpräsidien waren konstruktiv, dennoch betrachten wir die bisher getroffenen politischen Maßnahmen als nicht ausreichend. Deswegen werden wir auch in Zukunft auf die Straße gehen und uns sowohl regional, national als auch international für Klimagerechtigkeit und Umweltschutz einsetzen.

Wir fordern alle Bürger*innen Braunschweigs auf, sich unseren Demonstrationen anzuschließen. Denn wir verfolgen das Ziel, Fridays for Future zu einer gesamtgesellschaftlichen Bewegung zu machen. Nur so können wir das nötige flächendeckende Bewusstsein für die Klimakrise in der Bevölkerung schaffen und die Politik dazu bewegen, aktiv zu werden und die Klimakrise gemeinsam bewältigen.

Unser Forderungspapier

Wie wir organisiert sind

Die Ortsgruppe Fridays for Future Braunschweig ist basisdemokratisch organisiert. Im Rahmen eines wöchentlichen Plenums treffen wir alle Entscheidungen gemeinsam durch Mehrheitsentscheide. Die Plenumssitzungen werden protokolliert und sind daher für jede Person auch im Nachhinein nachvollziehbar.

Neben dem wöchentlichen Plenum existieren unterschiedliche thematische Arbeitskreise (AKs). Die Mitglieder der Arbeitskreise tauschen sich untereinander über WhatsApp oder in Telefonkonferenzen aus. Jedem Arbeitskreis stehen Delegierte vor, die die anstehenden Aufgaben koordinieren und dem Plenum Bericht über die Aktivitäten des jeweiligen Arbeitskreises erstatten. Neben den Delegierten der einzelnen AKs gibt es gewählte Delegierte für die Landes- und Bundesebene. Diese tauschen sich in Telefonkonferenzen mit anderen Ortsgruppen aus Niedersachsen und Deutschland aus und geben Informationen weiter. Der Informationsaustausch zwischen den Gruppen Students for Future der TU Braunschweig und der HBK Braunschweig findet ebenfalls über Delegierte statt. Wir arbeiten eng mit den Students zusammen und haben auch einige gemeinsame Arbeitskreise wie zum Beispiel den AK Forderungen, den AK Projekte und den AK Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr Infos zu unserer Organisationsform und unseren Grundsätzen findet ihr in unserer Geschäftsordnung.