Das KohleEINstiegsgesetz – und was ist eigentlich in Augsburg los?

Seit mittlerweile 16 Tagen (Stand: 16. Juli 2020) campen in Augsburg Aktivist*innen von Fridays for Future und anderen Umweltorganisationen vor dem Rathaus. Das Motto des Augsburger „Klimacamps“ ist „Wir campen, bis ihr handelt“.

Sie demonstrieren gegen das Kohlegesetz, das am 03. Juli 2020 vom Bundestag verabschiedet wurde, und fordern von der Stadt Augsburg, sich entschieden gegen dieses Gesetz zu positionieren. Auch soll wirksamer Klimaschutz vorangetrieben und das eigene CO2-Budget eingehalten werden.

Jetzt möchte die Stadt das Camp räumen, da es aus ihrer Sicht keinen Kundgebungscharakter mehr habe. Der Kundgebungscharakter sei nicht mehr gewährleistet, da nicht durchgehend die Forderungen und Meinungen nach außen hin kund gegeben werden – nachts wird geschlafen, es finden Workshops und Vernetzung unter den Aktivist*innen statt und gegessen wird auch.

Fridays for Future Augsburg ist der Ansicht, dass das Campen eine zwar ungewöhnliche, aber gerade durchaus gerechtfertigte Aktionsform ist.
Es werden auch Gespräche mit Politiker*innen gesucht und zu Anfang wurde das Rathaus friedlich und gewaltfrei besetzt.
Aktuell besteht eine Zusammenarbeit mit der Fridays for Future-internen Rechtshilfe, um das Bestehen des Camps weiter zu ermöglichen.

Aber was fordern die Aktivist*innen eigentlich genau, und warum sind die Forderungen so wichtig?

Die Aktivist*innen fordern, dass Augsburg sofort zur Fahrradstadt wird (die Forderungen dieser Initiative sind denen des Radentscheids, der unter anderem in Braunschweig schon beschlossen wurde, sehr ähnlich), die Planung eines CO2-Restbudgets für die Stadt und einen offen gelegten Plan, wie das Budget eingehalten werden soll, sowie eine öffentlichkeitswirksame Positionierung der Stadt gegen das Kohlegesetz.

Der wohl wichtigste Aspekt ist aber die Rücknahme des so genannte Kohleausstiegsgesetzes, das der Bundestag am 03. Juli beschlossen hatte.

Das Kohlegesetz zementiert den Ausstieg aus der Kohleenergie bis 2038. Das allerdings ist viel zu spät. Weiterhin beinhaltet es massive Entschädigungszahlungen an Konzerne, undurchsichtige öffentlich-rechtliche Verträge mit Tagebaubetreibern wie RWE und LEAG und die weitere Subventionierung von Kohlestrom.

Würde Deutschland vom im Gesetz festgeschriebenen Pfad abweichen wollen, zum Beispiel durch einen Ausstieg im Jahr 2030, müssen die Verträge einseitig von der Bundesregierung gebrochen werden. Dadurch würden erhebliche Kosten für die Steuerzahler*innen durch eine Klagewelle der Kohlekonzerne entstehen – denn Entschädigungszahlungen würden dadurch wegfallen.

Auch soll der Tagebau Garzweiler bis 2038 komplett abgebaggert werden. Das war eigentlich für 2045 geplant, und verunmöglicht das Einhalten des 1,5 Grad-Ziels für Deutschland. Außerdem sollen 6 weitere, vom Tagebau betroffene Dörfer noch enteignet und abgebaggert werden.

Das alles, obwohl die aktuelle Strommarkt-Situation so aussieht, dass der Kohleausstieg rein wirtschaftlich viel früher kommen könnte als 2038. Die Kohleverstromung ist häufig nur noch durch Subventionen wirtschaftlich.

Alles in allem ist das Kohlegesetz, das eher einem KohleEINstiegsgesetz als einem Kohleaustiegsgesetz gleicht, weder mit dem Pariser Klimaabkommen, noch mit eigenen Klimazielen und den Forderungen von Fridays for Future Deutschland vereinbar.

Fridays for Future Deutschland fordert von der Bundesregierung unter anderem das Erreichen der Nettonull (das heißt, nur so viele CO2-Emissionen zu verursachen, wie kompensiert werden können) bis 2035, den Kohleausstieg bis 2030 (durch das Gesetz nun vollständig unmöglich) und das sofortige Ende aller Subventionen für fossile Energieträger.

Fridays for Future Braunschweig solidarisiert sich mit der Ortsgruppe Augsburg und unterstützt die gestellten Forderungen.

Mehr Informationen zum Kohlegesetz sind bei den Scientists for Future zu finden:

Heute ist Weltumwelttag🐨🌱🐸🌏💚

In Anbetracht der Klimakrise sind auch andere wichtige planetare Grenzen in Gefahr.
Eine planetare Grenze, die schon weit überschritten wurde, ist das Artensterben.(1)

Die Aussterberate heute ist 100 bis 1000 Mal höher als die langfristige Aussterberate, also das was man als normal bezeichnen würde. (2). Die Aussterberate ist somit heute nur vergleichbar mit den Big Five, den fünf großen Massenaussterben in den letzten 500 Millionen Jahren. Daher wird die gegenwärtige Artenvernichtung auch als sechstes Massenaussterben bezeichnet und zur Ursache des Artensterbens gehört die Zerstörung von Ökosystemen und der Klimawandel!
Es gibt dazu ein Volksbegehren Artenvielfalt in Niedersachsen, welches von vielen Umweltverbänden wie der Nabu und Imkerverbänden unterstützt wird und grade erst begonnen hat!🐝🐝🐝

Ein Volksbegehren funktioniert so, dass man erst mit 25 000 Personen durch die Prüfung muss und dann in 6 Monaten 620 000 Unterschriften in ganz Niedersachsen sammelt. Wir werden also in Zukunft bei unseren Demos Bögen zum Unterschreiben da haben.💪

Hier könnt ihr auch näher zu den Forderungen informieren.
https://www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/forderungen/
Quellen:
(1) https://www.duh.de/projekte/planetare-grenzen/
(2) http://www.oekosystem-erde.de/html/gefahrdung_der_biodiversitat.html

Globaler Klimastreik!

Ab 12 Uhr Live

Es ist soweit! Heute ist (endlich) wieder globaler Klimastreik!
Da wir auf Grund der aktuellen Situation nicht wirklich auf die Straßen
gehen können, finden heute viele Aktionen online statt.
So zum Beispiel ab 12 Uhr ein Livestream auf dem YouTube-Kanal von
FFF Deutschland, der (fast) wie eine „richtige“ Demo sein wird. Dort gibt es unter anderem
Redebeiträge und Musik! Ihr findet den Stream hier: https://www.youtube.com/watch?v=9EUVRPSWJsk
Auch #TalksforFuture hat wieder etwas für euch vorbereitet. Hier der Link dazu:
https://fffutu.re/fffyoutube
Außerdem seid ihr natürlich alle wieder dazu aufgerufen, euer Streikbild auf Instagram
und Co. zu posten. Auch, wenn wir nicht auf den Straßen sein können, können wir laut
sein! Denn…

We are unstoppable, another world is possible!

Unser fünfter globaler Klimastreik steht unter drei Themen: Klimagerechtigkeit, Energiewende und Verkehrswende.
Mit der Energiewende haben wir uns diese Woche schon ein wenig beschäftigt. Aber was bedeuten Klimagerechtigkeit und Verkehrswende?

Fangen wir mit der Verkehrswende an.

Einfach gesagt beschreibt der Begriff „Verkehrswende“ den Prozess, Verkehr (auch den Güterverkehr) und Mobilität nachhaltig zu gestalten. Also: nachhaltige Energieträger, sanfte Mobilitätsnutzung, Vernetzung von Individualverkehr und ÖPNV. Insgesamt ein kultureller Wandel, ein Umverteilen des öffentlichen Raums und ein Umverteilen von Geld. (1)
Warum ist das wichtig?
Der Verkehrssektor ist in Deutschland für mehr als 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes verantwortlich. (2) Gleichzeitig können wir dort sehr viel verändern, um Emissionen einzusparen.
Lösungsansätze sind zum Beispiel die E-Mobilität, also Elektroautos, aber auch Busse und Straßenbahnen mit Elektromotoren. Dieser Ansatz funktioniert allerdings nicht ohne eine Energiewende, da diese Fahrzeuge (wie der Name schon sagt) Strom benötigen.
Außerdem nötig sind ein Ausbau des ÖPNV in ganz Deutschland, eine Förderung des Rad- und Fußverkehrs sowie eine generelle Reduzierung des Individualverkehrs mit Autos.

Der Verkehr ist also noch eine große Baustelle – deshalb fordern wir eine Verkehrswende!

Und was hat es mit Klimagerechtigkeit auf sich?

„Klimagerechtigkeit“ bedeutet, dass jeder Mensch, egal wo er lebt, das gleiche Recht hat, die Atmosphäre zu nutzen – aber ohne sie stark zu belasten. Gleichzeitig darf die globale mittlere Temperatur nicht einen die Lebensbedingungen gefährdenden Wert überschreiten.
Außerdem beinhaltet die Forderung nach Klimagerechtigkeit auch die Forderung nach einem gutem Leben für alle und einem global nachhaltigen und gerechten Wirtschaftssystem.

Aber warum wird Klimagerechtigkeit gefordert?

Die Menschen, die am wenigsten zum anthropogenen (menschengemachten) Klimawandel beitragen leiden am stärksten unter den Folgen ( KlimaUngerechtigkeit). →KlimaUngerechtigkeit). KlimaUngerechtigkeit).
Den Klimawandel verursacht haben vor allem die Industrieländer des globalen Nordens. Seit Beginn der Industrialisierung verursachen sie die meisten Treibhausgase. Die Treibhausgase, die hier in die Atmosphäre gelangten und gelangen, und deren langfristigen Folgen für das globale Klimasystem, kennen allerdings keine Ländergrenzen und betreffen auch nicht jede Region der Erde gleich. Am meisten betreffen sie Menschen aus den Ländern des globalen Südens und die indigene Bevölkerung. (3)

Wie können wir Klimagerechtigkeit erreichen?

Denn Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass eine gemeinsame Verantwortung, aber eine besondere Verantwortung der Verursacher*innen, gesehen wird, Schäden auszugleichen und weitere zu verhindern. So lange das also nicht geschieht, ist Klimagerechtigkeit nicht möglich.
Damit die Atmosphäre nicht überlastet wird, dürfte ein Mensch pro Jahr nicht mehr als 1-2 Tonnen Treibhausgasemissionen verursachen. Aktuell sieht das in vielen Ländern, vor allem in den Industrieländern des globalen Nordens, anders aus. In Deutschland liegen die CO2- Emissionen pro Person und Jahr bei etwa 8,7 Tonnen, in den USA bei etwa 14, 61 Tonnen. (4) Der weltweite Durchschnitt liegt bei etwa 5 Tonnen. (5) In vielen Ländern Afrikas übersteigen die Emissionen kaum eine Tonne.

Aber genau dort sind die Folgen des Klimawandels schon jetzt stark zu spüren. Wie also können wir eine Lösung finden, die gerecht ist, aber gleichzeitig etwas bewirkt?

Eine gerechte Verteilung der Pro-Kopf Emissionen mithilfe von Emissionsrechten würde durch die Klimakrise besonders bedrohten Ländern und Menschen relativ wenig helfen, da diese wenig industrialisiert sind und jetzt schon geringere Emissionen haben. Auch würden sie so mit den Auswirkungen und Folgen weitestgehend alleine gelassen werden.

Deshalb sollten mit finanzieller Hilfe und technologischem Austausch sowie Unterstützung bei Anpassungsmaßnahmen nicht nur die Emissionen, sondern auch die Risiken gemeinsam getragen werden.

Das Problem ist aber genau genommen viel größer, als dass es sich „nur“ auf denKlimawandel beschränkt. Es basiert auf der Überschneidung von sozialen, ökonomischenund ökologischen Problemen.
Vor allem den Kapitalismus, die leistungs- und wachstumsorientierte Wirtschaft, und dasPatriarchat, ein männlich geprägtes und dominiertes System, gilt es deshalb zuüberwinden. (6)

Was es also eigentlich braucht, um Klimagerechtigkeit zu erreichen, ist ein Systemwandel (system change). Eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleich viel wert sind und die gleichen Rechte haben. Eine lebenswerte Umgebung, ein lebenswertes Klima zu haben, das ist ein Menschenrecht. (7)
Einige Länder, Regionen und Menschen sind von der Klimakrise mehr betroffen als andere. Der Weg zu einer Lösung, zur Klimagerechtigkeit, muss maßgeblich von diesen Ländern oder Regionen sowie historisch marginalisierten Gruppen geprägt und beeinflusst werden. Denn die mächtigsten Länder der Welt, deren Regierungschef*innen aktuell an die Diskussionen beteiligt sind, sind zwar die Verursacher des Klimawandels – aber die Folgen bekommen sie bisher kaum zu spüren.

Für diesen Systemwandel kann jeder Mensch etwas tun.

Das Wichtigste ist, aufzustehen. Laut sein! Die eigene Meinung zu vertreten und sich für diese einzusetzen. Als privilegierter(er) Mensch für andere einzustehen und sich für ihre Rechte einzusetzen. Die, die für Probleme wie den Klimawandel verantwortlich sind, auch zur Verantwortung zu ziehen. Und vor allem: Nicht aufzugeben.


  1. https://www.boell.de/de/verkehrswende
  2. https://www.tagesschau.de/faktenfinder/co2-emissionen-103.html
  3. https://indigeneswissenundklima.blog/2018/09/30/definition-klimagerechtigkeit/
  4. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167877/umfrage/co-emissionen-nach-laendern-je-einwohner/
  5. https://www.tagesschau.de/faktenfinder/co2-emissionen-103.html
  6. https://www.youtube.com/watch?v=aOP-EVuUNJ8
  7. https://www.youtube.com/watch?v=aOP-EVuUNJ8

Upcycling

Scrunchie aus Stoffresten/kaputten Kleidungsstücken

Ein Scrunchie ist ein Haargummi, das aus einem Stoffschlauch und
einem Gummibnd besteht. Anstatt so eins zu kaufen, kannst du es
ganz einfach selbst nähen!
Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
https://www.witt-weiden.de/sintre/scrunchies-selber-naehen-step-by-step-anleitung/

Beutel aus alten T-Shirts

Stofftaschen sind super zum Einkaufen, da du sie immer und immer wieder verwenden
kannst. Aber auch die musst du nicht unbedingt kaufen, sondern kannst sie aus alten TShirts selbst machen!
Das kann dann ungefähr so aussehen:
https://www.geo.de/geolino/basteln/15631-rtkl-upcycling-einkaufstasche-aus-einem-t-shirtnaehen

Kleidungsstücke „aufhübschen“

Du hast zum Beispiel eine Jeanshose, die dir zwar noch passt, aber einfach nicht mehr
gefällt? Anstatt sie deshalb weg zu geben, kannst du sie bemalen oder besticken!
Oder du schneidest bei einer langen Hose die Hosenbeine ab, sollten sie zum Beispiel
kaputt sein. So hast du eine kurze Hose!
Natürlich funktioniert das auch mit anderen Kleidungsstücken, nicht nur mit Hosen ;D

Mundschutz selber nähen

Schutzausrüstung gehört in der aktuellen Situation in Kliniken und zu Ärztinnen und Pflegerinnen. Trotzdem könnt ihr euch, und besonders eure Mitmenschen schützen, in
dem ihr einen behelfsmäßigen Mundschutz tragt, wenn ihr zum Beispiel zum Einkaufen
geht.
Solch einen Mundschutz könnt ihr ganz einfach selbst nähen. Hier eine Anleitung:
https://naehfrosch.de/mundschutz-selber-naehen/

Deko aus alten Gläsern

Natürlich lassen sich nicht nur Kleidungsstücke upcyclen!
Alte Gläser und Tassen lassen sich zum Beispiel ganz wunderbar als Vasen oder für Kerzen
verwenden. Wenn du dein Glas noch ein bisschen hübscher machen möchtest, kannst du
auch noch ein Band darum binden oder es bemalen.

Geschenkpapier

Du möchtest etwas verschenken? Geschenkpapier sieht zwar sehr schön aus, aber wirklich
umweltfreundlich ist es nicht, denn es wird meistens nur einmal verwendet und lässt sich,
wenn es bedruckt ist, nur schwer recyclen.
Stattdessen kannst du aber alte Zeitungen benutzen, um Geschenke zu verpacken! Such
dir eine Seite aus, die dir gefällt (zum Beispiel mit einem lustigen Bild :D), und schon hast
du Geschenkpapier!

Das waren jetzt ein paar Ideen – aber vielleicht hast du ja noch mehr!
Teile sie gerne mit uns 🙂

Demovorbereitung

Alternative Aktionsformen

Den „normalen“ Klimastreik in Form von Demonstrationen kennen wir alle.
Leider ist das aktuell nicht umsetzbar. Können wir trotzdem etwas tun? Ja!
Und nicht einmal wenig. Hier sind ein paar Ideen für dich:

Online-Demos:

Ob Fridays for Future oder andere Organisationen, zur Zeit finden viele OnlineDemos statt. Mal in Form von Livestreams, als #NetzstreikFürsKlima, Tweetstorm,
oder ganz anders. Möglichkeiten, laut zu sein, sind definitiv vorhanden. Also nutzen
wir sie!

Solidarität zeigen:

„Soli“ zeigen ist wichtig. Normalerweise gehen wir auch dafür auf die Straßen.
Aber auch das geht von Zuhause aus! Du kannst zum Beispiel ein Demoschild oder
ein Banner in dein Fenster stellen, bei Fenster-Musik-Aktionen mitmachen (oder sie
organisieren!), mit Kreide etwas auf die Straße schreiben oder auch zu Themen, die
dir wichtig sind, etwas auf Social Media (re-) posten.
Außerdem kannst, wenn du die Kapazitäten und Möglichkeiten dazu hast, du bei
deiner örtlichen Tafel, einem Tagestreff oder in Nachbarschaftsnetzwerken deine
Hilfe anbieten.

Petitionen:

Auch, wenn wir aktuell nicht auf die Straßen gehen können, um Druck auf die Politik
auszuüben, gibt es Wege, das zu tun. Petitionen zum Beispiel! Indem du sie
unterschreibst, finden Themen einen Weg in die politische Diskussion. Denn je
mehr Unterschriften eine Petition hat, desto mehr Menschen ist ein Thema wichtig –
und je wichtiger ein Thema, desto eher muss die Politik sich darum kümmern!

Aktuell gibt es zum Beispiel die #leavenoonebehind-Kampagne der Seebrücke. Es
geht darum, die griechischen Lagern zu evakuieren und die Menschen dort zu
schützen. Mehr Infos findest du hier:
https://fffutu.re/leavenoonebehind

Kommunikation:

Communication is key! Auch in der Corona- und vor allem der Klimakrise. Du kannst
also zum Beispiel mit Freundinnen oder deiner Familie über Themen sprechen, die dir wichtig sind. Oder du schreibst Briefe oder Emails an Politikerinnen, zum
Beispiel der*dem Bundestagsabgeordneten für deinen Wahlkreis.
Wer das ist, kannst du hier herausfinden: https://www.bundestag.de/abgeordnete

Etwas Lernen:

Du interessiert dich total für einige Themen und möchtest darüber mehr erfahren?
Dann kannst du jetzt spannende Dokus und Webinare dazu schauen, dir Podcasts
anhören, oder Bücher und Artikel darüber lesen.
Wenn du dich für Themen rund um die Klimakrise interessierst, kannst du dir zum
Beispiel die Webinare von FFF anschauen. Du findest sie hier:
https://fffutu.re/fffdeyoutube
Möchtest du Infos zum Thema Covid-19 haben, kannst du dich auf der Seite des
Robert Koch-Instituts (https://fffutu.re/rki ) und mit Hilfe des Drosten-Podcasts vom
NDR (https://fffutu.re/drosten-podcast) informieren.

Lachen!

Wenn du eine Pause von all den Informationen brauchst, dann hilft Lachen
bestimmt. Viele Ortsgruppen von FFF haben mittlerweile so genannte Memepages
auf Instagram. Dort findest du sicher etwas zum Lachen 😀
Wir hätten da noch einen Geheimtipp: @bullshitforfuture_bs auf Instagram.

Ideen für Demoschilder

Sprüche:

  • Apfelsaft statt Kohlekraft!
  • Malzbier statt Datteln IV!
  • Hoch die Internationale Solidarität!
  • Hoch die Hände, Klimawende!
  • Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle!
  • Nie wieder Kohle!
  • Schießt den Donald/Kaeser/(beliebige Politker*innen/Personen xD) auf den Mond, das ist Raumfahrt die sich lohnt!
  • Klimanotstand jetzt und hier!
  • Wir schwänzen nicht, wir kämpfen!
  • Auf die Straße, immer wieder, gegen Nazis, für das Klima!
  • Verstecktes Leid im Billigkleid!
  • Braunkohle killt das Klima – RWE findet’s prima
  • Die Zukunft ist solar!
  • Klimaschutz statt Kohleschmutz!
  • Rettet die Pole! Raus aus der Kohle!
  • Die Dinosaurier dachten auch, sie hätten Zeit!
  • Oma/Opa, was ist ein Schneemann?
  • Warum ist die Bahn so teuer? Ach, das liegt wohl am Herrn Scheuer!
  • Muss nur noch kurz die Welt retten…
  • Mutter Erde ist ´ne Ehrenfrau
  • Und diese Biene, die ich meine, ist bald tot…
  • #NetzstreikFürsKlima
  • Save our planet/earth!
  • Climate change – it‘s time to go!
  • Climate Justice! – Global Justice!
  • We are unstoppable, another world is possible!
  • One Solution! – Revolution!
  • Climate Justice now!
  • Keep it in the ground!
  • Polluters out!
  • Our future, our choice!
  • Like the seas we rise
  • Act now or swim later
  • Smash the patriarchy, not the planet!
  • #climatestrikeonline

Das sind natürlich nur ein paar Ideen. Ihr könnt auch selbst kreativ werden und euch coole
Sprüche ausdenken!
Auch Zeichnungen und Bilder sehen auf Demoschildern immer richtig toll aus 😀

Wir freuen uns auf eure Ergebnisse!

Selfcare & Awareness

Inspiration für selfcare:

  • nichts tun (zB einfach in die Sonne/aufs Sofa/ins Bett legen)
  • ein Buch lesen (vielleicht auch das Lieblingsbuch einfach noch mal)
  • Musik hören oder selbst machen, wenn du ein Instrument spielst
  • deine Gedanken aufschreiben oder zeichnen
  • Yoga machen/meditieren
  • wenn du ein Haustier hast und es gerne kuschelt: kuscheln!
  • mit Freund*innen schreiben/telefonieren
  • eine Gesichtsmaske ausprobieren (vielleicht sogar selbst machen?)

Außerdem:

Denkt dran, genug zu trinken! Das ist sehr wichtig (für die Revolution) 😀
Hier noch zwei Rezepte für Limo:

Erdbeer-Minz-Limo

Zutaten:

  • 30 g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 200 ml frisch gepresster Zitronensaft (das sind etwa 3 bis 4 Zitronen)
  • 500 g Erdbeeren
  • eine Handvoll frische Minzblätter

Und so geht’s:

  1. Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben
  2. auf mittlerer Stufe erhitzen
  3. Mit einem Schneebesen so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat (-> Sirup)
  4. Wenn die Masse zu kochen beginnt, vom Herd nehmen und etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
  5. Erdbeeren und Minze pürieren
  6. Zitronensaft und Sirup unterrühren, bis alles gut vermischt ist
  7. … Und fertig!

Zitronenlimonade

Zutaten:

  • 150 ml frisch gepresster Zitronensaft (Saft von zwei Zitronen)
  • 1 Liter Leitungswasser
  • 50 g Zucker (oder weniger)
  • eine Prise Salz
  • Zitronenmelisse

Und so gehts:

  1. 500 ml Wasser mit dem Zucker und dem Salz in einem Topf unter rühren
  2. kochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
  3. abkühlen lassen
  4. mit dem Zitronensaft und dem restlichen (kaltgestellten) Wasser aufgießen
  5. mit der Zitronenmelisse verfeinern
  6. … Und fertig!

Hilfe

Sich Hilfe zu holen, ist nichts Schlimmes – ob bei Freund*innen, der Familie oder
geschulten Personen. Gerade in der aktuellen Situation, die für alle belastend ist, möchtest
du vielleicht mit einer außenstehenden Person reden.
Solltest du Hilfe benötigen, sind hier einige wichtige Kontakte:

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte:

Fax: 030 340 60 66 07
info.deaf@bmg.bund.de
info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://gebaerdentelefon.de/bmg/

Sucht- und Drogen-Hotline:

01805 31 30 31

Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”:

0800 116 016
(Nicht nur für Frauen! Jede*r kann hier anrufen, um Hilfe zu bekommen.)

Depressions-Hotline:

33 445 33

Telefonseelsorge:

0800 111 0 111 und 0800 111 0 222

Kinder- und Jugendtelefon:

0800 111 0 333

Apothekennotruf, aus dem Festnetz (kostenlos):

0800 00 22833

Vegetarisch/vegan kochen leicht gemacht

Flammkuchen (aka Pizza ohne Hefe)

Teig:

  • 250g Mehl
  • 2 Esslöffel Öl
  • 125 ml Wasser
  • 1 Prise Salz

Einfach alles zusammen kneten (geht am besten mit den Händen)

Belag:

vegan:

vegane Alternative zu Frischkäse eurer Wahl, oder zB Tomatensauce
Gemüse (was ihr wollt und da habt) – zB Pilze, Tomaten, Mais
wenn ihr mögt, vegane Käse-Alternative

vegetarisch:

Frischkäse o.ä.
Gemüse
Käse

Teig dünn ausrollen und belegen!
Im Backofen bei ungefähr 180°C backen, bis der Teig leicht braun wird.

Tipp: Getrocknete Tomaten schmecken sehr gut auf Flammkuchen und Pizza! Einfach klein
schneiden 😀

Pfannkuchen

  • 300 g Mehl
  • 250 ml Wasser
  • eine Prise Salz
  • 3 El Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Öl zum anbraten

Alles bis auf das Öl zu einem glatten Teig verrühren und dann in der Pfanne anbraten 😀

Gefüllte Paprika (geht aber auch mit Zucchini oder Tomaten)

Rezept für 4 Personen

  • 4 große Paprika (oder zwei große Zucchini bzw mehrere große Tomaten)
  • 250g Reis
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Tomaten
  • 2 Karotten
  • Öl
  • passierte Tomaten
  • wenn nicht vegan, dann ggf. Feta
  • Gewürze

Den Reis kochen, das Gemüse (außer der Paprika/Zucchini/großen Tomaten, nur eine
Zwiebel) würfeln und anbraten, mit dem Reis mischen, abschmecken
Paprika/Tomaten oben abschneiden (Zucchini der Länge nach halbieren) und aushöhlen,
mit dem Reis füllen und in eine gefettete Auflaufform geben.
Die zweite gewürfelte Zwiebel in Öl anbraten und eine (etwas dickere) Soße mit den
passierten Tomaten machen, diese um die Paprika/Zucchini/Tomaten gießen und alles ca.
20 Minuten bei 100°C im Ofen backen.

„Schokopudding“ (1 Portion)

  • 2 Bananen
  • ca 2 Tl Kakaopulver
  • Falls vorhanden: 1/2 – 1 Avocado

Bananen klein matschen oder pürieren (wenn Avocado vorhanden, einfach mit pürieren)
und mit dem Kakaopulver mischen.

Mikrowellen-Kuchen (1 Portion)

  • 8 EL Mehl
  • 4 EL Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 4 EL Flüssigkeit (nicht Wasser, zB Kirschsaft, Ananassaft, Kaffe und Vegimilch,
  • Mandelmilch,…)
  • 1 EL Öl (geschmacksneutral, kein Olivenöl)
  • Wenn du magst, Beeren, Obst, Schokoladenstücke, oder Ähnliches

Alles vermischen, Löffel abschlecken zum Abschmecken (das hat aber keine*r gesehen!),
90 – 120 Sekunden in der Mikrowelle „backen“ – und fertig!

Weitere Ideen: Blog von Bianca Zapatka (https://biancazapatka.com/de/),
avantgardevegan.com

Nachhaltige Kosmetikprodukte selber machen

Inhalt:

  • Peeling
  • Masken
  • Badebomben
  • Lippenbalsam
  • Deocreme
  • Nachhaltige Kosmetikprodukte zum Kaufen

Zitronen-Zucker Peeling (Sugar Scrub)

Dieses Allrounder-Peeling aus Zucker und Olivenöl kannst du ganz einfach ohne viel Aufwand zu
Hause sorgt für eine geschmeidige und mit Feuchtigkeit versorgte Haut. Du kannst es einfach
nachmachen und sowohl für deinen ganzen Körper als auch bei rauen Händen benutzen

Du brauchst:

  • Zucker
  • 4 EL Olivenöl (alternativ anderes Öl)
  • Zitronensaft
  • ein Einmachglas oder Behälter zum Aufbewahren

Wie gehts?

Einfach alle “Zutaten” zusammenmischen. Schon fertig 🙂

Tipp: Welcher Zucker ist der richtige…?

Rohrzucker: hat eine grobe Körnung, deshalb auch einen hohen Peel-Effekt. Für empfindliche Haut,
besonders im Gesicht eignet er sich aber nicht!

Brauner Zucker: eignet sich unter anderem Aufgrund seines hohen Feuchtigkeitsgehalt für
empfindlich Stellen und das Gesicht.

Weißer Zucker: größere Peel-Wirkung als brauner Zucker, pflegt aber nicht so sehr.
(Quelle zum Tipp: https://www.nachhaltigleben.ch/diy/zuckerpeeling-selber-machen-4348)

Masken

Ganz klassisch und perfekt für einen spontanen Wellness Abend sind Gesichtsmasken! (Und nein,
wir meinen keine Mundschutze ;D) Dafür haben wir euch 3 kleine und schnelle Rezepte
vorbereitet.

Gegen Poren

  • 2 EL Quark
  • 1 TL Zitronensaft
  • evtl. 2 Gurkenscheiben für die Augen

Einwirkzeit: 15 Min

Gegen müdes Aussehen

  • 5 EL Kaffeesatz
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Olivenöl

Einwirkzeit: 30 Min; aufpassen, dass nichts in die Augen läuft

Gegen Pickel

  • 2 EL Heilerde
  • Warmes Wasser (bis ein dicker Brei entsteht)

Einwirkzeit: Bis die Maske vollständig getrocknet ist

Badebomben

Egal ob als Geschenk verpackt, bunt und verrückt mit Liebe gemacht oder einfach nur klassisch
zum Entspannen nach einem anstrengenden Tag. Unsere Anleitung für selbstgemachte
Badebomben lässt viel Platz für Kreativität und Spaß beim Basteln und garantiert dir einen
blubbernden Entspannungsabend. 🙂

Du brauchst:

  • 250 g Natron (Kaiser-Natron)
  • 125 g Zitronensäure (Pulver
  • 100 g Speisestärke
  • 60 g Kokosöl (alternativ ca. 30 ml eines flüssigen Öls, z.B. Olivenöl)
  • Lebensmittelfarbe
  • evtl. unkomplizierte Ausstechformen oder runde Badekugelformen
  • evtl. Ätherische Öle
  • evtl. Lavendel oder andere getrocknete Kräuter/Blüten

Wie gehts?

  1. Natron, Speisestärke, Kokosöl und einige Tropfen des Ätherischen Öls gut durchmischen,
    dann die Zitronensäure dazugeben und alles erneut gut durchkneten bis die Mischung sich
    wie trockener Sand anfühlt. (Bei Bedarf jeweils noch Stärke oder Öl hinzugeben)
  2. Die Masse je nachdem ob oder wie viele Farben du möchtest portionieren und einfärben.
    -> bei Flüssigen Farben nicht zu viel verwenden und schnell unterrühren, weil sonst die
    Reaktion mit dem Natron schon vorzeitig entstehen kann.
  3. Jetzt je nach Wunsch noch einige Lavendelblätter hinzugeben und gut durchmischen
  4. Die verschiedene Massen entweder in Badekugel- oder Ausstechformen drücken oder mit
    den Händen formen. Durch vorsichtiges Verwenden von den verschiedenen Farben können
    hierbei schöne und kreative Muster entstehen, die jede Kugel einzigartig machen!
  5. Die Kugeln sollten mindestens 3 Tage aushärten.

(Quelle: https://www.smarticular.net/badebomben-selber-machen-zitronensaeure-natronhausmittel/)

Lippenbalsam

Du brauchst:

  • 10g ungebleichtes Bienenwachs (Vegane Alternative: Kakaobutter)
  • 10g Kokosöl
  • 10g Sheabutter
  • Kleine Döschen oder andere Behälter zum Aufbewahren
  • evlt. Stücken von einem Lippenstift
  • evtl. 2-3 Tropfen Ätherisches Öl

Wie gehts?

  1. Wasser in einem Topf erhitzen
  2. Alle Zutaten in einem Wasserbad (einem Glas oder Dose) unter ständigem Rühren
    schmelzen
  3. Wenn eine Flüssige Masse entstanden ist, kannst du diese in deine Behälter füllen
  4. Dies zum Aushärten in den Kühlschrank stellen.

Tipp

Mit Hilfe von Lippenstift-Stückchen lässt sich der Balm in einer leichten Farbe färben und ätherische
Öle können einen schönen und individuellen Duft hinein zaubern

Deocreme

Du brauchst:

  • 4 EL Kokosöl
  • 4 EL Natron (Kaiser-Natron)
  • 4 EL Speisestärke
  • Ätherische Öle

Wie gehts?

  1. Kokosöl schmelzen
  2. Natron und Speisestärke mischen
  3. Kokosöl unterrühren bis eine homogene Masse entsteht
  4. Einige Tropfen eines Ätherischen Öls hinzugeben
  5. In eine Dose umfüllen

Tipp

Wenn du ganz festes Deo möchtest, kannst du es in z.B Eiswürfelformen füllen und in dem
Kühlschrank lagern. Das hat auch den Vorteil einer zusätzlichen Erfrischung beim benutzen.

Nachhaltige Kosmetikprodukte kaufen

Natürlich fordern diese Anleitungen etwas Zeit. Deshalb haben wir hier noch ein paar kleine
nachhaltige Alternativen, die es ganz einfach in der Drogerie zu kaufen gibt und die keinen (oder
nur geringen) Zeitaufwand benötigen 🙂

Zum Duschen:

Haarseife

Funktioniert genauso wie Shampoo nur in fest. In den Händen aufschäumen, in den Haaren
verreiben und ausspülen. Die Verpackung besteht aus sehr viel weniger Plastik als
Shampooflaschen und außerdem hält die Seife sich deutlich länger, ist also auf lange Sicht auch
kostengünstiger.
Manchmal braucht man nach der Verwendung eine “Saure Rinse” (2 EL Apfelessig auf 1 L Wasser
mischen) um die Haare zu durchspülen. Den Essig riecht man danach gar nicht mehr und dafür
fühlen sich die Haare viel voluminöser an.

Festes Shampoo

Funktioniert eigentlich genauso, wie die Haarseife, hat allerdings den Vorteil, dass man keine
Saure Rinse braucht.

Feste Duschseife

Genau wie Duschgel, nur eben in fest.

Zum Zähneputzen

Bambus-/Holzzahnbürste

Viele Leute denken, dass diese doch schon bekannte Alternative zu Zahnbürsten nicht so gut sei
wie „Standard-Zahnbürsten“. Doch ganz im Gegenteil: Sie erfüllen ihren Zweck mindestens
genauso gut und verbrauchen viel weniger Plastik!

Zahnpasta-Tabletten

Auch bei dieser Alternative sind sich viele Leute unsicher. Wirksam sind die Tabletten auf jeden
Fall, sie schäumen in den meisten Fällen nur nicht so sehr. Da muss jede*r selbst entscheiden,
inwiefern das gefällt.

Naturkosmetik

Naturkosmetik gibt es zahlreich in der Drogerie. Sie sind die vegane und tierversuchsfreie
Alternative für alle Kosmetikliebhaber*innen.

Weitere Ideen

https://www.schwatzkatz.com
https://www.waschbaer.de/shop/
https://www.smarticular.net/

Kohlekraftwerk basteln

Kohlekraftwerk

Du benötigst:

  • eine leere Toilettenpapierrolle
  • weitere Pappreste (zum Beispiel von einer leeren Taschentücherbox)
  • ein kleines Plakat, ca. 25 × 30cm groß und 1 – 2 mm stark
  • einen Tuschkasten mit Wasserfarben und Deckweiß
  • ein paar Pinsel und/oder einen Schwamm
  • Kleber

1. Schneide einen etwa 4cm breiten Streifen längst aus der Toilettenpapierrolle und knicke für die Klebekanten jeweils schmale Bereiche ab. Außerdem bringst du am unteren Ende des größeren Stücks (=dem „Kühlturm“) einen kleinen Winkel aus Pappe an. Nachdem du an deinem Plakat die unteren 5cm nach vorne geknickt hast, kannst du den Kühlturm bereits ankleben, indem du die Klebekanten und auch den Pappwinkel mit Kleber bestreichst. Tipp: Damit sich nicht alles sofort wieder löst, kannst du dein Plakat, während der Kleber trocknet, beispielsweise zwischen zwei schweren Büchern einklemmen.

2. Falte nun die quaderförmigen Gebäude, wobei das große Gebäude 6 cm hoch, 4 cm breit und 2 cm tief und das kleine Gebäude 4cm hoch, 2cm breit und 1cm tief sein sollte. Zusätzlich solltest du an Klebekanten für die Rück- und Unterseite denken, damit du alles am Plakat befestigen kannst. Hast du dies getan, kürzt du den schmalen Schornstein aus Schritt 1 auf circa 5cm und klebst ihn oberhalb des großen Gebäudes auf das Plakat auf.

3. Stelle das Kohlekraftwerk nun fertig, indem du mit einem Pinsel schwarze Tusche (= „Kohle“) rund um das Kraftwerk aufträgst. Dazu solltest du nicht allzu viel Wasser verwenden. Anschließend tupfst du ebenfalls mit schwarzer Tusche, allerdings vermischt mit etwas Deckweiß und mithilfe eines Schwamms, die aus dem Kühlturm und dem Schornstein austretenden Abgase auf.
Zusätzlich kannst du noch einen kurzen Demospruch hinzufügen, wenn du magst!