Mülllauf in den Sommerferien

„Früher war der Fisch in der Packung, heute ist die Packung im Fisch“ ist einer von vielen Sprüchen, die immer wieder auf den Plakaten stehen, die bei unseren Demos zur Schau gestellt werden. Nicht nur Treibhausgase schaden dem Klima und der Umwelt. Täglich produzieren wir unfassbare Mengen an Müll, die zu großen Teilen nicht auf sinnvolle Weise recycelt werden. Plastikmüll landet in unseren Ozeanen und viele Abfälle werden achtlos einfach fallen gelassen. Auf dieses Problem wollten wir mit unserem Mülllauf am 9. August aufmerksam machen, an dem 50 Leute teilnahmen.

Teilnehmer*innen sammeln gemeinsam Müll rund um den Ölper See.

Um 16 Uhr traf sich eine Gruppe von motivierten Müllsammler*innen vor dem Staatstheater, eine andere an der Haltestelle Maschplatz. Ausgestattet mit großen Müllsäcken, Greifern und unseren grünen FFF-Westen machten wir uns daran, den Theaterwall, den Museumswall und das Gelände rund um den Ölpersee von Müll zu befreien. Die Säcke füllten sich schneller als erwartet. Vor allem Zigarettenstummel und Kronkorken lagen an fast jeder Ecke und das, obwohl es viele Mülleimer auf den Wallanlagen und am See gibt.

Während des Müllsammelns wurden wir von vielen Passant*innen angesprochen, die von unserer Aktion begeistert waren. Ein kleiner Junge griff uns sogar tatkräftig unter die Arme und sammelte auf dem Theaterwall etwas Müll ein, den er dann zu uns brachte, um ihn in einen der Säcke zu werfen. Uns haben diese positiven Rückmeldungen von den Braunschweiger Bürger*innen sehr gefreut. Wir hoffen, dass wir mit der Aktion darauf aufmerksam machen konnten, dass wir daran arbeiten müssen, weniger Müll zu produzieren und dass dieser, wenn er sich nicht vermeiden lässt, richtig entsorgt und recycelt wird.

Ein Teil des gesammelten Mülls: Auch einen Einweggrill und ein Paar Schuhe haben wir gefunden.

Students For Future: Erstes Gespräch mit dem Präsidium der TU Braunschweig

Vertreter*innen von Students For Future und dem AStA im Gespräch mit Präsidentin Kaysser-Pyzalla (3. v. rechts) und Herr Durner (1. v. links).

Am 15.08.19 um 12:00 Uhr trafen sich Vertreter*innen von Students for Future und dem Asta mit dem Präsidium der TU Braunschweig, um über Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz zu sprechen.

Nachdem am 11.07. in einer Vollversammlung mehrere Beschlüsse zu diesem Thema von der Studierendenschaft gefasst worden waren, hatte die Präsidentin der TU, Frau Kaysser-Pyzalla, zu diesem Treffen eingeladen. In dem zweistündigen Gespräch wurde deutlich, dass die Hochschulleitung den Zielen der Bewegung positiv gegenübersteht und an einer Zusammenarbeit sehr interessiert ist. Für die Universität sei es jetzt wichtig, praktische Maßnahmen auszuarbeiten und diese dann so schnell wie möglich umzusetzen, betonte Vizepräsident Smyrek.

Um die in der Vollversammlung vorgestellten Maßnahmen auf ihre Machbarkeit zu prüfen, Weitere auszuarbeiten und diejenigen, die sich als machbar herausstellen, schnellstmöglich umzusetzen, soll in Kürze eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen werden. Diese wird sich aus
Professor*innen, Mitarbeitenden der TU und Studierenden zusammensetzen. Sie soll dann die Vorschläge je nach Umfang entweder direkt umsetzen oder zur Abstimmung an den Senat weitergeben.

Im Gespräch über die einzelnen in der Vollversammlung beschlossenen Maßnahmen gab es von den Vertreter*innen des Präsidiums viel Zustimmung; die Universität sei gern dazu bereit, die Ideen umzusetzen. Sogar die geforderte Klimaneutralität bis 2030 soll – natürlich nach einer Machbarkeitsprüfung – in den bereits bestehenden Plan zur Senkung des Energieverbrauchs der Universität aufgenommen werden. Widerspruch erntete nur der Vorschlag, die Universität sollte sich öffentlich hinter die Ziele und Forderungen der Fridays for Future Bewegung stellen. Auch wenn die Vertreter*innen des Präsidiums diese Ziele privat unterstützenswert fänden, sei es Ihnen in ihrer Rollen als Präsidium nicht möglich, solche politischen Aussagen zu treffen. Stattdessen wurde der Vorschlag unterbreitet, breit angelegte Bildungsangebote zu den Themen zu fördern und diese dann öffentlich zu bewerben. Auch sollen die Themen Klima- und Umweltschutz in das Leitbild der TU und auf die Webseite übernommen werden. Auf diese Art soll gezeigt werden, dass die Uni die Relevanz dieser Themen erkennt und auch den Handlungsbedarf sieht.

Internetseite

Wir sind besser zu erreichen!

Zu recht wurde kritisiert, dass für Personen, die nicht in einer unserer Whatsappgruppen sind oder uns auf unseren social Mediakanälen folgen, schwer ist nachzuvollziehen, was wir machen und wann wir auf die straße gehen, doch das wird jetzt besser! wir haben jetzt diese internetseite um als zentraler anlaufpunkt für die region braunschweig zu fungieren und hier für jeden die möglichkeit zu geben sich über uns zu informieren. stöber‘ rein und wir hoffen, dass du uns besser kennen lernst! 😉

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